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IGW - INSTITUT FÜR GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT - RESCH VERLAG

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Geschichte

 

ETHICA: GESCHICHTE

Den ersten Ansatz zur Herausgabe der Zeitschrift ETHICA machte Prof. Dr. Dr. P. Andreas Resch bereits 1974 in Zusammenarbeit mit Professoren der Accademia Alfonsiana, Päpstliche Lateran-Universität, Rom, und zwar unter dem Titel: "ETHICA - Internationale Zeitschrift für Moraltheologie und Ethik". Ein Informationsblatt in fünf Sprachen und ein Gruppenfoto der Mitarbeiter wurden erstellt. Im entscheidenden Augenblick wurde dem Vorhaben durch einen gezielten Schachzug die finanzielle Unterstützung entzogen. Da Resch allein noch nicht in der Lage war, die Herausgabe selbst zu tragen, musste diese zunächst zurückgestellt werden. Das Verständnis für eine interdisziplinäre Zeitschrift für Moraltheologie und Ethik unter besonderer Berücksichtigung der empirischen Forschung ließ noch zu wünschen übrig. Die Grundidee war aber bereits geboren.

Es galt nun eine völlig unabhängige Basis zu schaffen. Durch Gründung des Resch Verlages (1974) und des Instituts für Grenzgebiete der Wissenschaft - IGW (1978) sowie die völlige Computerisierung der Redaktionsarbeiten und der Druckformenherstellung (1992) waren die notwendigen Voraussetzungen von technischer Seite gegeben. Zudem ließ sich durch die neuen Kommunikationsmittel organisatorisch eine breite interdisziplinäre Zusammenarbeit aufbauen.

Auf der inhaltlichen Ebene hatte sich in der Zeit seit 1974 in Bezug auf Ethik eine völlig neue Perspektive gebildet. Ethische Fragen werden in allen Fachbereichen von Wissenschaft und Leben behandelt. Um dem Rechnung zu tragen, wurde der ursprüngliche Untertitel von ETHICA durch die umfassende Bezeichnung "Wissenschaft und Verantwortung" ersetzt. Damit konnte ETHICA durch die Rubriken "Wissenschaft und Forschung" sowie "ETHICA-Bibliographie" die übergreifende Information über das aktuelle wissenschaftliche Welt- und Lebensverständnis aufnehmen, die das IGW durch die Zeitschrifteninformation " Zinfo " (1983-85) und das daraus erwachsene Jahrbuch "Impulse aus Wissenschaft und Forschung" (1986-92) veröffentlicht hatte.

Nach diesen grundsätzlichen Vorentscheidungen, die vor allem von Prof. Dr. Josef Römelt, dzt. Erfurt, sowie Prof. Detlef B. Linke (Bonn), mitgetragen wurden, konnte im März 1992 im INSTITUT FÜR GRENZGEBIETE DER WISSENSCHAFT in Innsbruck mit Prof. Heinz Barta, dem damaligen Leiter des Senatsarbeitskreises "Wissenschaft und Verantwortlichkeit" an der Universität Innsbruck, der letzte Grundstein für das Erscheinen von ETHICA ab 1993 gelegt werden. Barta arbeitete neben Linke und Römelt auch beim Start von ETHICA 1993 aktiv in der Redaktion mit, die dann schließlich von A. Resch, J. Römelt und Mag. Priska Kapferer weitergeführt wurde und wird. Der Mitarbeiterstab war interdisziplinär gegliedert und steht nun Ethik-Experten aller Disziplinen offen. In diesem Zusammenhang steht auch die nach den Fachgruppen der Deutschen Bibliothek gegliederte ETHICA-Bibliographie. Für die Herausgabe zeichnet weiterhin A. Resch

Im Eröffnungsbeitrag "Wissenschaft und Verantwortung" von Nr. 1/1993, der hier mit einigen Modifizierungen und unter Weglassung des wissenschaftlichen Apparates wiedergegeben wird, beschreibt Resch das Grundkonzept von ETHICA. Dabei wird Ethik als Wissenschaft harmonischer Entfaltung der Eigenart von Physis, Bios, Psyche und Pneuma verstanden. Ethik hat nämlich nach Resch der positiven Entfaltung von Natur und Leben, von seelischem Wohlbefinden und geistiger Kreativität zu dienen, deren Störung und Unterbindung aufzuzeigen und mit Lösungsvorschlägen zu versehen. Die besondere Herausforderung der Ethik kommt nämlich vor allem im Grenzverhalten zum Ausdruck.